L i b e r e c - Der FC Slovan Liberec empfängt am Sonntag um 15 Uhr den FC Hradec Králové. Unser Gegner ist vergangene Woche knapp in der Verlängerung aus der Conference League ausgeschieden und will nach einem guten Saisonstart in der Liga oben mithalten.
Hradec absolvierte aufgrund seiner Europacup-Teilnahme bislang erst drei Ligaspiele. Nach Siegen gegen Pardubice und Baník Ostrava sowie einem Unentschieden gegen Bohemians ist die Mannschaft noch ungeschlagen.
In der Europa League schaltete Hradec zunächst Tromsø aus, scheiterte anschließend aber an Beşiktaş. In der Conference League wartete Panathinaikos. Nach einem 2:2 in Athen erzwang Vladimír Darida im Rückspiel mit seinem späten Treffer die Verlängerung. Dort entschied Cyriel Dessers per Elfmeter die Partie zugunsten der Griechen.
Offen ist, wie gut Hradec dieses körperlich und psychisch belastende Spiel verkraftet hat. Die verletzten Tomáš Petrášek, Tomáš Wiesner und Jakub Kučera fehlen sicher.
Slovan als Favorit
Die Bilanz spricht deutlich für Slovan: In 41 Ligaduellen feierte Liberec 21 Siege, elf Spiele endeten unentschieden und neunmal gewann Hradec. In der vergangenen Saison setzte sich Slovan auswärts mit 3:2 durch, verlor die beiden folgenden Begegnungen jedoch jeweils mit 0:1.
Slovan ist erfolgreich in die Saison gestartet und gewann alle drei Auswärtsspiele: 3:1 in Pilsen sowie jeweils 1:0 in Brünn und Zlín. Zu Hause gab es eine 0:1-Niederlage gegen Teplice und ein 1:1 gegen Slavia Prag. Unter der Woche zog Liberec zudem mit einem 2:0 in Přepeře in die nächste Runde des MOL Cups ein. Hradec Králové steigt aufgrund der Ligaplatzierung der Vorsaison erst nächste Runde in den Pokal ein.
Krollis fällt länger aus
Beim jüngsten Ligasieg in Zlín erzielte Lukáš Mašek nach einer Vorlage von Vénuste Baboula das entscheidende Tor. Er könnte auch diesmal wieder eine entscheidende Rolle spielen, nachdem sich Raimonds Krollis in Zlín verletzte und länger ausfallen wird.
Trainer Branislav Fodrek miss außerdem auf Šimon Gabriel, Jan Knapík und Haris Berbić verzichten. Qëndrim Zyba ist dagegen wieder einsatzbereit, hinter Jan Bořil steht noch ein Fragezeichen.